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Holzzuwachs übertrifft den Bedarf Kirschbaum, Ahorn, Birke, Eiche... Die Wälder in den gemäßigten Klimazonen Europas und Nordamerikas bieten eine große Vielfalt schöner Hölzer – und sie wachsen. |
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Wachstumsfaktoren
Der jährliche Einschlag in den temperierten Wäldern beträgt rund 1,25 Milliarden Kubikmeter, das ist gut ein Drittel des weltweiten Einschlages. Gleichzeitig weist die temperierte Zone bezogen auf die Waldfläche mit 1,5 Kubikmeter pro Hektar den höchsten Einschlag auf – in den tropischen Wäldern wird 1 Kubikmeter pro Hektar Waldfläche geschlagen. Trotz dieses verhältnismäßig höheren Einschlags nehmen die Waldflächen in den temperierten Zonen im Gegensatz zu den tropischen Wäldern zu. Dies ist auf mehrere Gründe zurückzuführen: Durch eine effizientere Landwirtschaft können Ackerflächen wieder zu Wäldern werden. Ein verbessertes, nachhaltiges Forstmanagement trägt ebenfalls dazu bei, dass die Wälder sich wieder ausdehnen können. Genau wie die effizientere Weiterverarbeitung – Ausschuss und Abfälle sind in der modernen Holzindustrie sehr gering. |
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Ökologisch sinnvolle NutzungWälder in gemäßigten Klimazonen liefern mehr Holz als verarbeitet wird. Daher ist die Erschließung neuer Absatzmärkte in vielen Ländern der nördlichen Hemisphäre eine der großen Herausforderungen der modernen Forstwirtschaft. Auch aus ökologischer Sicht ist die vermehrte Holznutzung aus den wachsenden temperierten Wäldern sinnvoll: Wälder müssen regelmäßig gelichtet werden, da sonst keine Sonnenstrahlen auf den Boden kommen. Licht ist jedoch lebenswichtig für Flora und Fauna des Waldbodens – in einem dunklen Wald sterben sie ab, die Artenvielfalt nimmt ab. Bäume in bewirtschafteten Wäldern sind zudem jung, stark sowie widerstandsfähiger gegen Krankheiten und Sturm. Außerdem können junge Bäume mehr CO2 speichern. |
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