 Wussten Sie schon ...
... dass für Holz, welches für dekorative Zwecke genutzt wird, kein Wald zerstört wird?
... dass nur wenige Bäume die notwenigen Eigenschaften haben, um ihr Holz für dekorative Zwecke nutzen zu können?
... dass 10 Prozent der heutigen Waldfläche ausreicht, um den weltweiten Bedarf an Waldholz (inklusive für die Papierherstellung) zu decken?
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Schältechniken
RundschälenBei hochwertigen Holzarten wie Vogelaugenahorn, vor allem aber dekorativen Wurzelhölzern wie Nußbaum-, Vavona- oder Pappelmaser werden durch das Rundschälen Furnierblätter mit annähernd gleicher Zeichnung gewonnen. Gleiches gilt für das Rundschälen von in Drittel oder Viertel geteilte Blöcke, wie beispielsweise buntem Bubinga, dessen individuelle Schönheit um ein vielfaches besser zum Ausdruck kommt, als dies durch die Aufarbeitung in Messermaschinen möglich wäre. Stay-Log-Schälen Dieses Verfahren ist eine Weiterentwicklung des zuvor beschriebenen Exzentrisch-Schälens. Der Schnitt durch die Jahresringe ist wesentlich flacher, so dass zur Mitte des Stamms hin Furniere mit an den Seiten gestreifter und nach innen blumiger Textur anfallen. Grundsätzlich gilt, dass durch die Stay-Log-Technik auch Hölzer mit schwächerem Stammdurchmesser wirtschaftlich aufgearbeitet werden können. RiftschälenWie beim Echt-Quartier-Messern kann für das Stay-Log-Schälen ein Stammsegment in die Maschine eingespannt werden. Die Herstellung von Rift-Furnieren, d.h. Furnieren mit streifiger Zeichnung erfolgt vorzugsweise nach dieser Technik. Aus-dem-Herz-Schälen Um breitere Furniere mit einem besonders hohen Anteil an blumiger Zeichnung zu erzielen, kann der Block auch geviertelt oder gedrittelt und der Schälvorgang von innen heraus, also „aus dem Herz”, begonnen werden. |
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