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Wussten Sie schon ...

... dass für Holz, welches für dekorative Zwecke genutzt wird, kein Wald zerstört wird?

... dass nur wenige Bäume die notwenigen Eigenschaften haben, um ihr Holz für dekorative Zwecke nutzen zu können?

... dass 10 Prozent der heutigen Waldfläche ausreicht, um den weltweiten Bedarf an Waldholz (inklusive für die Papierherstellung) zu decken?

 
 
 
Produktion

Die Produktionsschritte vom Rundholz zum Furnier


1. Rundholzeinkauf und -lagerung

Rundholz wird von öffentlichen und privaten Waldbesitzern durch persönliche, visuelle Inspektion vor Ort gekauft. Der Kauf und die Preisverhandlungen erfolgen Stamm für Stamm. Das Rundholz wird dann mit ständiger Wasserberieselung gelagert, um die Qualität des Rundholzes zu erhalten.


2. Ablängen, Entrinden, Zurichten

Die Stämme werden entrindet und aufgetrennt zu Hälften, Vierteln oder Dritteln.


3. Dämpfen/Kochen

Die Halb-/Drittel- oder Viertelstämme werden je nach Holzart mit sehr unterschiedlicher Dauer „gekocht” bzw. „gedämpft”, um die Verarbeitung zu ermöglichen.


4. Messern/Schälen

Dieser Vorgang ist die eigentliche Furniererzeugung. Vom Halb-/ Drittel- oder Viertelstamm werden dünne Holzblätter abgeschnitten bzw. abgeschält.


5. Trocknen

Die einzelnen Blätter werden in Trocknern, die Papiertrocknern ähnlich sind, getrocknet. Die dadurch erreichte Standard-Restfeuchte ermöglicht später die problemlose Weiterverarbeitung.


6. Beschneiden, Bündeln, Vermessen und Taxieren

Die einzelnen Furnierblätter werden zu Paketen zusammengelegt und an allen vier Seiten beschnitten. Danach werden die Pakete nach Qualitäten sortiert, eingeteilt und bewertet.


7. Verkauf

Die Ware wird unter anderem an Möbel-, Türen-, Paneelhersteller, Innenausbauer, Schreinereien, Händler, etc. verkauft.

 

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