Furnier ProduktionFür die Furnierqualität ist zweierlei entscheidend: Die Erfahrung und Fachkentnisse bei der Auswahl der richtigen Stämme sowie das Know-how in der Produktion.Nur ein Bruchteil des Holzes kann für Furniere verwendet werden
Baumstämme, aus denen sich Furnier erzeugen läßt, sind nicht einfach zu finden. Zwar bietet der Wald 40.000 verschiedene Holzarten – 30 % der Erde sind mit Wald bedeckt, davon etwa 27 Millionen Quadratkilometer mit geschlossenen Wäldern – aber lediglich 600 Arten werden gehandelt. Davon decken nur 28 Arten rund 75 % des industriellen Bedarfs an Holz. Und es ist wiederum nur ein Bruchteil dieses Holzes, aus dem sich überhaupt Furnier herstellen läßt. Auf den Fachmann kann nicht verzichtet werden
Wenn aus Holz Danzer Furnier werden soll, kann man auf eines nicht verzichten: auf den Menschen. Keine Maschine wird je seine Erfahrung, seine Fachkenntnisse und seine Liebe zum Holz ersetzen können. Denn Furnier ist Natur; individuell und einzigartig. Die Aufgabe, aus einem Baumstamm Furnier zu machen, beginnt schon mit der Auswahl der richtigen Stämme beim Rundholzeinkauf. Je nach Holzart und äußerer Beschaffenheit muß der Fachmann entscheiden, wie ein Stamm zur Verarbeitung zubereitet, aufgetrennt und anschließend weiterverarbeitet wird. Diese Entscheidungen sind für die Furnierqualität von enormer Bedeutung, von ihnen hängt es ab, ob das schönste Furnierbild erzielt und gleichzeitig der wertvolle Rohstoff Holz optimal genutzt werden kann. Das Geheimnis des Dämpfens
Das Geheimnis der gleichbleibend hohen Qualität von Danzer Furnier liegt auch im anschließenden Dämpfen beziehungsweise Kochen der Stämme: Fast alle Holzarten kommen vor dem Messern in die Kochgrube. Das dient der leichteren und besseren Bearbeitung, das Holz wird geschmeidig und ermöglicht so einen einwandfreien, glatten Schnitt. Außerdem ist dieser Prozeß auch für die Farbgebung verantwortlich. Die Farbe des Furniers läßt sich auf diese Weise positiv beeinflussen. Je nach Holzart variiert die Dämpfzeit von wenigen Stunden bis über 100 Stunden, und schon geringe Abweichungen bei Temperatur oder Dämpfzeit können zu ungewollten Verfärbungen des Furniers führen. Das Wasser, in dem die Stämme gekocht werden, enthält keinerlei chemische Zusätze. Zum Dämpfen braucht es nichts außer Wasser, Zeit und der richtigen Temperatur. Messern und Trocknen
Schließlich spielt auch beim Messern und Trocknen die Erfahrung eine große Rolle: Von der Messermaschine, die exakt auf die jeweilige Holzart eingestellt und dem individuellen Wuchs ständig angepaßt wird, bis hin zur Trockentemperatur muß alles stimmen, damit ein Furnier entsteht, dem wir das Prädikat Danzer Furnier verleihen. Besonders beim Messern setzt die Danzer Group Maßstäbe: Die vom Unternehmen selbst entwickelte Messermaschine VS4000 hat den wichtigsten Arbeitsschritt der Furniererzeugung - den Schnitt – völlig neu konzipiert. Dank einer innovativen Neuerung der Schnitttechnik gehören Stärkenunterschiede der Furnierblätter praktisch der Vergangenheit an. |
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