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Holz - der überlegene Rohstoff

Holz ist anderen Rohstoffen ökologisch weit überlegen. Es weist eine gesunde Ökobilanz auf und hat als einziger Bau- und Werkstoff einen positiven Einfluss auf die Umwelt.

Positiver Umwelteinfluss von Holz

Sowohl die Herstellung als auch der Einsatz von Holz als Bau- und Werkstoff hat gegenüber andern Materialien einen positiven Einfluss auf die Umwelt. Bei der Herstellung von einem Kubikmeter Schnittholz werden durch die Verwendung fossiler Brennstoffe (z.B. für Transport und Sägewerk) gerade einmal 15 Kilogramm Kohlenstoff als Treibhausgas CO2 freigesetzt, bei der Produktion von einem Kubikmeter Aluminium sind es dagegen 22.000 Kilogramm.



Gesunde Ökobilanz von Holz

In der Energie- und Umweltbilanz ist der nachwachsende Rohstoff Holz anderen Werkstoffen bei weitem überlegen. Bei der Gewinnung und Verarbeitung von Holz wird weit weniger Energie benötigt als bei anderen Rohstoffen. Auch am Ende seines Lebensweges belastet Holz die Umwelt nicht, da es vollständig recycelbar ist.

Jeder Baum entzieht der Atmosphäre während seines Wachstums erhebliche Mengen des Treibhausgases CO2 und speichert es in Form von unschädlichem Kohlenstoff. Allerdings verfügen nur junge Bäume über diese Fähigkeit, die mit zunehmendem Alter des Baumes nachlässt. Die Nutzung von Holz als Bau- und Werkstoff verlagert diese Speicherwirkung. Egal ob Holzhaus, Designermöbel oder Fensterrahmen: In einer Tonne trockenem Bauholz etwa werden 510 Kilogramm Kohlenstoff gespeichert, dies entspricht 1,8 Tonnen CO2,  das sonst in der Atmosphäre den Treibhauseffekt verstärken würde. In einem Einfamilienhaus aus Holz sind zum Beispiel etwa 36 Tonnen CO2 gespeichert. Je langlebiger ein Holzprodukt, desto länger wird CO2 gebunden.



Holznutzung ist Umweltschutz

Nachhaltige Forstwirtschaft und Holznutzung verringern somit den Anstieg der CO2-Konzentration in der Atmosphäre und wirken dem Treibhauseffekt entgegen. Ein Schaden für die Wälder entsteht dadurch nicht – insbesondere dann, wenn die Holznutzung dem Prinzip der Nachhaltigkeit folgt. Das bedeutet: Es wird nicht mehr Holz geerntet, als nachwächst.

Wälder bieten Potenzial

In den temperierten Wäldern der nördlichen Hemisphäre  - vor allem in Nordamerika und Europa - wird weniger Holz entnommen als nachwächst. Deshalb wächst hier sowohl die Waldfläche als auch die Holzmenge. Damit bieten die Wälder noch erhebliches Potenzial, das genutzt werden könnte, ohne die Regeln einer nachhaltigen Forstwirtschaft zu verletzen. Derzeit decken 10 Prozent des weltweiten Waldbestandes nachhaltig den gesamten industriellen Bedarf an Holz – inklusive Papier. Holz wird  heutzutage immer noch in erster Linie als Energiequelle genutzt – rund 55% der Holzernte werden als Brennholz verwendet, überwiegend auf der Südhalbkugel.




10% des weltweiten Waldbestandes decken nachhaltig den gesamten industriellen Holzbedarf ab.
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